Da Santorin der Rest einer eingestürzten Vulkancaldera ist, bestehen die Strände der Insel aus vulkanischem Gestein und Sand statt aus dem hellen Korallensand, den man anderswo in den Kykladen findet. Das ergibt drei unterschiedliche Strandfarben auf engem Raum — jede aus einem eigenen Grund einen Besuch wert.
Schwarzer Sand: Kamari und Perissa/Perivolos
Die Hauptstrandorte der Insel liegen an langen Streifen schwarzen Vulkansands, unterhalb der dramatischen Klippe des Mesa Vouno. Beide sind gut organisiert, mit Liegereihen, Tavernen und Wassersport. Schwarzer Sand wird im Sommer mittags wirklich heiß — Sandalen lohnen sich auch für einen kurzen Weg zum Wasser.
Red Beach, Akrotiri
Einer der meistfotografierten Strände der Insel, eingerahmt von hohen rot-schwarzen Vulkanklippen. Er ist kleiner und nur über einen kurzen, unebenen Fußweg statt einer Straße erreichbar — dadurch wirkt er nie so erschlossen wie Kamari, kann aber mittags in der Hochsaison eng werden. Früh oder spät am Tag für mehr Platz und weicheres Licht.
White Beach
Gleich um die nächste Landzunge von Red Beach entfernt, per kleinem Boot ab Akrotiri oder zu Fuß über einen raueren Pfad erreichbar — spürbar ruhiger als der rote Nachbar, mit weniger Infrastruktur.
Vlychada
Ein weniger besuchter Abschnitt nahe dem Yachthafen der Insel, bekannt für windgeformte weiße Klippen, die fast mondähnlich wirken. Gut für einen ruhigeren Nachmittag abseits der großen Strandorte.
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