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Strände

Santorins vulkanische Strände: Schwarz, Rot und Weiß im Vergleich

Keine klassischen weißen Postkartenstrände hier — Santorins Küste ist ein Nebenprodukt desselben Vulkans, der die Insel geformt hat.

6 Min. Lesezeit Aktivitäten

Da Santorin der Rest einer eingestürzten Vulkancaldera ist, bestehen die Strände der Insel aus vulkanischem Gestein und Sand statt aus dem hellen Korallensand, den man anderswo in den Kykladen findet. Das ergibt drei unterschiedliche Strandfarben auf engem Raum — jede aus einem eigenen Grund einen Besuch wert.

Schwarzer Sand: Kamari und Perissa/Perivolos

Die Hauptstrandorte der Insel liegen an langen Streifen schwarzen Vulkansands, unterhalb der dramatischen Klippe des Mesa Vouno. Beide sind gut organisiert, mit Liegereihen, Tavernen und Wassersport. Schwarzer Sand wird im Sommer mittags wirklich heiß — Sandalen lohnen sich auch für einen kurzen Weg zum Wasser.

Red Beach, Akrotiri

Einer der meistfotografierten Strände der Insel, eingerahmt von hohen rot-schwarzen Vulkanklippen. Er ist kleiner und nur über einen kurzen, unebenen Fußweg statt einer Straße erreichbar — dadurch wirkt er nie so erschlossen wie Kamari, kann aber mittags in der Hochsaison eng werden. Früh oder spät am Tag für mehr Platz und weicheres Licht.

White Beach

Gleich um die nächste Landzunge von Red Beach entfernt, per kleinem Boot ab Akrotiri oder zu Fuß über einen raueren Pfad erreichbar — spürbar ruhiger als der rote Nachbar, mit weniger Infrastruktur.

Vlychada

Ein weniger besuchter Abschnitt nahe dem Yachthafen der Insel, bekannt für windgeformte weiße Klippen, die fast mondähnlich wirken. Gut für einen ruhigeren Nachmittag abseits der großen Strandorte.

Unsere EinschätzungKamari oder Perissa für einen vollen Tag mit Infrastruktur und einfachem Zugang; Red Beach für das klassische Foto, am besten vor 10 Uhr; Vlychada für einen Strand fast für sich allein.

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